Neues von Jim O'Neill
Vergessen Sie Bric, kaufen Sie Mist

Der Investmentboom in den großen Schwellenländern, den BRIC-Staaten währte zehn Jahre. Jim O'Neill, der Erfinder des Begriffs „BRIC“, hat eine neue Investmentidee für willige Anleger: MIST.
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Die sogenannten MIST-Länder - Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei - sind die vier größten Märkte im Goldman Sachs N-11 Equity Fund. Der im Februar 2011 aufgelegte Fonds investiert in die Länder, die O'Neill als die „nächsten elf“ großen Schwellenländermärkte ansieht. In diesem Jahr hat der Fonds zwölf Prozent zugelegt, verglichen mit einem Plus von 1,5 Prozent im Goldman-Fonds für Brasilien, Russland, Indien und China.

„Wir beobachten jede Woche stetige Zuflüsse in den Next-11-Fonds“, erklärte O'Neill in einem Telefoninterview mit Bloomberg News. „Er ist von der Enttäuschung in den USA und besonders den europäischen Märkten sowie den Enttäuschungen in einigen der BRIC-Märkte offensichtlich nicht beeinträchtigt worden.“

Die Idee für einen Next-11-Fonds sei ihm auf einer Reise nach China und Südkorea vor zwei Jahren gekommen, erläutert O'Neill. Mit einem solchen Fonds könnten Investoren von Wachstum außerhalb der BRIC-Länder profitieren.

Die Bevölkerungen der elf Länder sind jünger als in den USA und in Europa, zudem wird das Wirtschaftswachstum durch höhere Geburtsraten beflügelt, so dass die Next-11-Länder aus dem Schatten der BRICs heraustreten, bei denen sich das Wachstum abschwächt und Investoren Gelder abziehen.

Die Volkswirtschaften der MIST-Länder haben sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt und kommen inzwischen auf ein mit Deutschland vergleichbares Volumen. Im vergangenen Jahr trugen sie rund 73 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der N-11-Länder bei, wie Bloomberg-Daten zeigen.

Mexiko verzeichnet dank rekordhoher Auto-Exporte das zweite Jahr in Folge ein stärkeres Wachstum als Brasilien. In Indonesien ist die Wirtschaft im zweiten Quartal dank höherer Konsumausgaben und Investitionen 6,37 Prozent gewachsen und hat Ökonomen überrascht, die eine Abschwächung erwartet hatten.

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Mexiko und Türkei sind attraktivste MIST-Länder

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  • Nicht die Ähnlichkeit, die Dämlichkeit haben Sie gemeint. Weil Werber einfach nur noch dumme, eingebildete Studiosi sind, die von Glaubwürdigkeit mittlerweile so weit entfernt sind wie ein Stein vom Lesen. Schade um die vormals edle Branche.

  • Wir versinken in Problemen (Korruption, Finanzkrise, Bankenpleiten, Staatshilfen, Euro) und nach der Kreation von PIGS (Schweine) haben die Scheiss Investmentbanker nichts besseres zu tun als wieder MIST zu kreieren. Die Arroganz gepaart mit Dummheit im Auftritt gegenüber befreundeten Ländern kennt keine Grenzen. Weiter so ihr Investmentbanker. Merkt ihr gar nicht wie blöd ihr seid?

  • Im Prinzip kann man sein Geld in Scheiße anlegen. Man muss nur einen Dummen finden, der einem die Scheiße teurer abkauft.
    Im Jahre 1961 füllte Manzoni jeweils 30 g seiner eigenen Fäkalien in 90 Dosen und verschloss diese geruchsfest. Die Dosen wurden einzeln von 001 bis 090 durchnummeriert und mehrsprachig mit merda d’artista oder auch Künstlerscheiße beschriftet. Die Dosen verkaufte der Künstler schließlich zum damals aktuellen Goldpreis für 30 g
    Die Dosen wurden alle verkauft und sind in verschiedenen Sammlungen auf der ganzen Welt verstreut. Sie haben heute einen deutlich höheren Wert als den von Manzoni angesetzten, eine Dose erzielte im Jahr 2008 bei Sotheby’s einen Auktionsspreis von 97.250 englischen Pfund (ca. 132.000 Euro).
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Merda_d’artista

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