Nobel-Stiftungschef Lars Heikensten
„Wir legen für die Ewigkeit an“

PremiumAls Leiter der Nobel-Stiftung muss Lars Heikensten 400 Millionen Euro gewinnbringend anlegen, die Preisgelder wollen schließlich auch in ferner Zukunft bezahlt werden. Ein Gespräch über gefährliche Finanzmärkte, seine Liebe zu Hedgefonds und einen abwesenden Bob Dylan.

Er spricht langsam, bewegt sich bedächtig. Schnelligkeit und Hektik sind seine Sache nicht. Kein Wunder, denn Lars Heikensten denkt in Zeithorizonten, die dem Normalmenschen fremd sind. Als Chef der schwedischen Nobel-Stiftung muss er mit dem Kapital von 400 Millionen Euro so umgehen, dass damit auch die Preisgelder in der fernen Zukunft bezahlt werden können. Eine sehr langfristige Strategie ist gefragt. Am Rande eines Investorenkongresses in Frankfurt beschreibt der Mann aus Stockholm, wie er das Problem anpackt. Der frühere Notenbanker macht vieles anders, als man es von Großinvestoren gewohnt ist.

Herr Heikensten, die letzte große Nobelpreis-Nachricht war die Auszeichnung von Bob...

 
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