Nur wenige Tropfen eignen sich als Investment
Hohe Gewinnchancen mit Weinanlagen

Man kaufe sich ein paar Kistchen „todsicheren“ Wein mit einer hohen Zahl der inzwischen unvermeidlichen „Parker Punkte“ (www.wineadvocate.com), wartet ein paar Jährchen und verkauft mit Aufschlägen von 500 oder gar 600 %.

mth LONDON. So viel haben die Preise für Spitzenrotweine in den 90er Jahren zugelegt - dank des weltweiten Rotweinbooms und einer Klientel, die für exklusive Gaumengenüsse fast jeden Preis zahlt: Ein Dutzend Flaschen Château Pétrus 1989 beispielsweise wurde im Dezember bei Sotheby's für 9 200 Pfund verkauft – das sind 1 100 Euro je Flasche.

Kein Wunder, dass sich mittlerweile nicht nur eingefleischte Weinfreunde mit den begehrten Holzkistchen eindecken. Der amerikanische Pensionsfond Calpers investierte 100 Mill. Dollar in Weingüter. Weinanlagefonds wie der australische „International Wine Investment Fund“ meldeten in den 90er Jahren höhere Renditen als viele Aktien. Wein, so die Chateaux Management Group (CMG), ist die „bevorzugte Alternativanlage der 90er Jahre“.

Doch Weininvestments haben ihre Tücken. Superschmeckerin Serena Sutcliffe vom Auktionshaus Sotheby’s, die als erste Frau den exklusiven Titel „Master of Wine“ erreichte, warnt Möchtegern-Investoren: „Nur eine überraschend geringe Anzahl von Weinen eignet sich für reines Investieren. Wer abenteuerlustig ist, sich in einen Wein verliebt und glaubt, der werde bestimmt im Wert steigen, verbrennt sich leicht die Finger.“

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