Rekordsumme
Investoren ziehen sich aus Spanien zurück

Immer mehr Investoren wenden sich von dem krisengebeutelten Spanien ab. Seit Jahresbeginn haben sie die Rekordsumme von fast 220 Milliarden Euro aus dem Land abgezogen, wie die spanische Zentralbank mitteilte.
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MadridAus dem krisengeplagten Spanien haben Investoren seit Jahresbeginn fast 220 Milliarden Euro abgezogen. Das ist ein neuer Rekordwert, wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen der spanischen Zentralbank hervorgeht. 2011 konnte Spanien demnach im ersten Halbjahr noch Kapital in Höhe von 22,5 Milliarden Euro anziehen. Im gesamten Vorjahr zogen Investoren insgesamt 68,3 Milliarden aus Spanien ab.

Spanien leidet derzeit unter einem verstärkten Rückzug von Investoren, da sie fürchten, Madrid sei nicht in der Lage, seine Schulden zu bedienen. Das Land befindet sich seit dem Platzen einer Immobilienblase im Jahr 2008 in einer Abwärtsspirale. Spanien hat beim Euro-Rettungsfonds Milliarden-Hilfen zur Sanierung seiner Banken beantragt. Einen Hilfsantrag für das Land an sich will die spanische Regierung vermeiden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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