Software muss viele Funktionen erfüllen
IT wird zum Wettbewerbsfaktor

Die Kursanstiege bei deutschen Aktien im bisherigen Jahresverlauf konnten nur kurz davon ablenken: Die deutsche Fondsindustrie befindet sich weiterhin im Umbruch. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Anforderungen an die Informationstechnik (IT) von Kapitalanlagegesellschaften.

„Wer nicht bis spätestens 2008 investiert, und zwar insbesondere in die Modernisierung seiner IT, wird vom Markt bitter bestraft“, so brachte es Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, kürzlich vor Geschäftsführern deutscher Kapitalanlagegesellschaften auf den Punkt.

Die Herausforderungen bei Software und IT-Architektur sind groß: Als Antwort auf Renditedruck und Sicherheitsbedürfnis der Kunden kommen bei neuen Fonds zunehmend innovative Finanzprodukte zum Einsatz mit oft sehr komplizierten Strukturen. Anspruchsvolle derivative Finanzinstrumente zur Absicherung oder Steigerung der Performance gehören heute zum Instrumentenkasten jeder modernen Vermögensverwaltung und müssen technisch abgebildet werden. Hierdurch und auf Grund der sich ständig verschärfenden rechtlichen Rahmenbedingungen steigen gleichzeitig die Anforderungen an das Risiko-Management. Zusammen mit dem unverändert hohen Kostendruck führen diese Entwicklungen zu einem Anpassungsbedarf auch für die technische Infrastruktur der Fondsgesellschaften.

Auf der Suche nach Mehrrendite geht der Trend zu immer komplexeren Anlageformen, oft mit klingenden angelsächsischen Namen oder kryptischen Abkürzungen: Credit Default Swaps, US-MBS (TBA), Equity Swaps und ähnliches mehr. Entsprechende Fondskonstruktionen wie Absolute Return, Total Return oder Garantie-Produkte erfordern eine Software-Unterstützung, mit der alle relevanten Anlageinstrumente konsolidiert gemanagt werden können.

Risikokennzahlen müssen ermittelt und über alle Vermögensklassen konsolidiert ausgegeben werden. Auch muss die Software in der Lage sein, Derivate und das jeweils zugrunde liegende Geschäft zusammen darzustellen.

Seite 1:

IT wird zum Wettbewerbsfaktor

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%