Solide wirtschaftliche Rahmendaten
Der türkische Markt zieht ausländische Investoren an

Die Türkei zählt zu den expansivsten Volkswirtschaften vor den Toren der EU und zieht die Aufmerksamkeit von immer mehr Investoren auf sich.

Die Ausgangslage für ein Engagement scheint günstig: überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, eine junge Bevölkerung, ein breit gefächerter Aktienmarkt und eine steigende Zahl von Übernahmen, Kooperationen und Börsengängen lassen aussichtsreiche Investments erhoffen. Allerdings lassen sich Volatilitäten am Aktienmarkt, ein überdurchschnittlich großer Einfluss politischer Faktoren und eine für deutliche Ausschläge anfällige Währung noch nicht wegdiskutieren. Insgesamt ergibt sich jedoch ein interessantes Anlageuniversum für langfristig orientierte Anleger, die auf den chancenreichen Konvergenzprozess innerhalb der türkischen Wirtschaft setzen wollen.

Der Wandlungsprozess der Türkei ist beachtlich. Wies die Volkswirtschaft 2001 noch eine Inflation von über 50 Prozent auf, wurde 2004 erstmals die Zehn-Prozent-Marke unterschritten. Das Ziel von fünf Prozent bereits im Jahr 2006 zu erreichen, erscheint ambitioniert. Aber es unterstreicht auch den großen Willen der Türkei, sich realwirtschaftlich weiterhin dynamisch zu entwickeln. Entsprechend stark sanken die Zinsen in der Türkei, wobei noch immer beachtlicher Senkungsspielraum besteht.

Positiv entwickeln sich auch die Staatsfinanzen. Zwar verbleibt nach Schuldendienst ein Budgetdefizit, jedoch beträgt der Primärüberschuss über fünf Prozent. Die Reallöhne sanken in den vergangenen vier Jahren um insgesamt etwa 15 Prozent, während die Arbeitsproduktivität um rund ein Drittel gesteigert werden konnte. Für rege Diskussionen unter internationalen Beobachtern sorgt jedoch das hohe Ausmaß der Schattenwirtschaft.

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