Premium Spekulative Finanzprodukte Chinas Vier-Billionen-Dollar-Problem

Chinesische Banken haben eine Vielzahl kurzfristiger Anlageprodukte mit dem Versprechen hoher Renditen verkauft. Der Markt ist so groß, dass er die Finanzstabilität bedroht. Eine neue Aufsichtsbehörde will dagegenhalten.
Die Furcht vor Unruhen und Panikverkäufen ist groß. Quelle: imago/View Stock
Blick auf Peking

Die Furcht vor Unruhen und Panikverkäufen ist groß.

(Foto: imago/View Stock)

PekingEs ist ein Billionen-Risiko, das sich binnen weniger Jahre in China aufgebaut hat: Es geht um ebenso kurzfristige wie spekulative Finanzprodukte für chinesische Privatanleger, deren Wert sich binnen weniger Jahre auf 4,4 Billionen Dollar verdreifacht hat. Weil der Markt für diese Anlageprodukte nicht nur riesig, sondern auch undurchschaubar ist, hat die bedeutendste Aufsichtsbehörde des Landes ihn jetzt zum Risiko Nummer eins für die Finanzstabilität erklärt – und versucht, ihn unter Kontrolle zu bringen.

 
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