Premium Stimmrechtsberater und aktive Fonds Wenn Investoren in Firmen durchregieren

Investoren und Stimmrechtsberater wollen verstärkt bei Firmen mitreden und pochen auf transparente Vergütung, Nachhaltigkeit und gute Unternehmensführung. Das Problem für die Firmen: Man kann es nicht allen recht machen.
Investoren und Stimmrechtsberater nehmen immer mehr Einfluss auf die Unternehmensführung. Quelle: Munich Re

Investoren und Stimmrechtsberater nehmen immer mehr Einfluss auf die Unternehmensführung.

(Foto: Munich Re)

Frankfurt/DüsseldorfBernd Pischetsrieder, Chefkontrolleur des Versicherungskonzerns Münchener Rück, machte seinem Ärger ungewohnt deutlich Luft. Der einstige Automobilmanager beklagte sich auf der letzten Hauptversammlung offen über Stimmrechtsberater. Er halte es für eine „Missachtung“ des Aufsichtsrates, dass ISS und Co. auf dem Aktionärstreffen nicht ein einziges Mal das Wort ergriffen hätten. Dabei gab es viel zu reden.

Zuvor hatte der Aufsichtsrat eine krachende Niederlage eingesteckt. Die Aktionäre ließen sein Vergütungssystem durchfallen. Und schon vor dem Aktionärstreffen musste das Management auf Druck von Investoren seinen Vorratsbeschluss für eine Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe abspecken. Sonst wäre auch der geplatzt.

 
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