Premium Ungleichbehandlung von Aktionären Snapchat sorgt für Regeländerung beim S&P-Index

In den S&P 500 werden künftig keine Firmen mehr aufgenommen, die ihre Aktionäre ungleich behandeln. Auslöser ist der Börsengang von Snapchat. Würde die Regel nachträglich angewendet, wären auch die ganz Großen betroffen.
Update: 03.08.2017 - 14:09 Uhr
Die unterschiedlichen Stimmrechte bei Snapchat-Aktionären führen zu einem Umdenken bei Anbietern von Börsenindizes. Quelle: Bildmaschine.de/www.BilderBox.c
Wall Street

Die unterschiedlichen Stimmrechte bei Snapchat-Aktionären führen zu einem Umdenken bei Anbietern von Börsenindizes.

(Foto: Bildmaschine.de/www.BilderBox.c)

New YorkSnap sei Dank! Die Muttergesellschaft von Snapchat hat bei ihrem Börsengang die Investoren gründlich verärgert, weil sie die neuen Aktionäre komplett von allen Stimmrechten ausgeschlossen hat. Aus der Diskussion, die sich daran anschloss, ist eine neue Regel beim Index-Anbieter Standard & Poor’s (S&P) entstanden. Danach werden beim Aktienindex S&P 500 nur noch Unternehmen neu zugelassen, die gleiches Stimmrecht für alle bieten. Wer schon drin ist, darf bleiben.

 

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