Ungleichbehandlung von Aktionären
Snapchat sorgt für Regeländerung beim S&P-Index

PremiumIn den S&P 500 werden künftig keine Firmen mehr aufgenommen, die ihre Aktionäre ungleich behandeln. Auslöser ist der Börsengang von Snapchat. Würde die Regel nachträglich angewendet, wären auch die ganz Großen betroffen.

New YorkSnap sei Dank! Die Muttergesellschaft von Snapchat hat bei ihrem Börsengang die Investoren gründlich verärgert, weil sie die neuen Aktionäre komplett von allen Stimmrechten ausgeschlossen hat. Aus der Diskussion, die sich daran anschloss, ist eine neue Regel beim Index-Anbieter Standard & Poor’s (S&P) entstanden. Danach werden beim Aktienindex S&P 500 nur noch Unternehmen neu zugelassen, die gleiches Stimmrecht für alle bieten. Wer schon drin ist, darf bleiben.

Der S&P 500 ist der wichtigste Aktienindex weltweit, er bildet die Entwicklung der großen amerikanischen Aktiengesellschaften ab. Die neue Regel gilt aber auch für den S&P 400 für mittlere und den...

 
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