Wilbur Ross zu Griechenland
„Es steht viel auf dem Spiel“

PremiumDer amerikanische Investor Wilbur Ross hat 1,3 Milliarden Euro in ein griechische Geldhaus gesteckt. Im Interview spricht er über die Sanierung der Hellas-Banken, den Pessimismus der EU und die Akzeptanz von Verlusten.

FrankfurtUS-Milliardär Wilbur Ross ist der Kopf einer Gruppe von Investoren, die im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro in das griechische Geldhaus Eurobank gesteckt hat. Das war allerdings vor der jüngsten Zuspitzung der Krise und dem neuen Rettungspaket, das bis zu 25 Milliarden Euro für die Sanierung der maroden Banken vorsieht.

Sie fürchten, dass die geplante massive Rekapitalisierung der griechischen Banken zur schweren Hypothek für Griechenland und seine Gläubiger wird, warum?
Wir wehren uns nicht gegen eine notwendige Rekapitalisierung.Wir sagen nur, dass solche Maßnahmen auf Fakten und nicht auf Meinungen basieren sollten. Die Bankbeteiligungen der griechischen Regierung sind die größten...

 
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