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Aktienanleihen

Anleger können auch in seitwärts gerichteten Aktienmärkten überdurchschnittliche Renditen erzielen. Aktienanleihen bringen zwischen neun und 14 Prozent. Sie beziehen sich auf Standardaktien wie Allianz, BASF oder Siemens. Allerdings sollten sich nur Anleger an das Produkt wagen, die auch die Risiken kennen. Diese Zertifikat-Form ist nur auf den ersten Blick mit einer Anleihe zu vergleichen und hat über eine Optionsstruktur einen engen Bezug zur jeweiligen Aktie.

Während der Kupon am Ende der Laufzeit garantiert ausgezahlt wird, ist die Rückzahlung eng an eine Aktie gekoppelt, die der Aktienanleihe zugrunde liegt. Daher sind im Vergleich zur Bundesanleihe höhere Zinsen möglich. Weil aber am Ende der Laufzeit der Emittent den eingesetzten Betrag statt in bar auch durch Lieferung einer zuvor bestimmten Anzahl von Aktien zurückzahlen darf, können dem Anleger Verluste entstehen. Vor der Ausgabe der Anleihe legt der Emittent den Zinskupon und den so genannten Basispreis fest. Dieser Basispreis bestimmt am Ende der Laufzeit die Art der Rückzahlung der Aktienanleihe. Notiert die Aktie am Stichtag auf oder über dem jeweiligen Basispreis, zahlt die Bank die Anleihe zum Nennwert in bar zurück. Steht der Aktienkurs unter dem Basispreis, liefert der Emittent eine festgelegte Zahl von Aktien. Es ist also wichtig, dass der Anleger eine Meinung zur Aktie hat.

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