Borussia Dortmund: Auf der Spur der Bomben-Trades

Borussia Dortmund
Auf der Spur der Bomben-Trades

PremiumRecherchen des Handelsblatts zeigen, dass es nicht nur eine verdächtige Transaktion im Vorfeld des Anschlags auf den BVB-Mannschaftsbus gab. Trotzdem war der mögliche Profit wesentlich geringer als bislang genannt.

DüsseldorfDas Motiv des mutmaßlichen Bomben-Attentäters von Dortmund soll perfide gewesen sein: Geldgier. Mit Put-Optionsscheinen (hier erklärt) soll er auf einen fallenden Kurs der Borussia-Dortmund-Aktie spekuliert haben. Das makabre Kalkül: Wären bei dem Angriff auf den Mannschaftsbus Spieler gestorben oder schwer verletzt worden, hätten die Optionsscheine an Wert gewonnen und der mutmaßliche Täter Gewinn gemacht.

Wie liefen diese Geschäfte ab? Einen ersten Hinweis dazu veröffentlichte das ARD-Börsenportal bereits am 12. April, einen Tag nach dem Anschlag – noch ohne zu ahnen, dem Täter damit auf die Spur gekommen zu sein. Zu diesem Zeitpunkt galt noch ein Anschlag aus...

 
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