Investmentidee
Axa lässt die Krise kalt

Versicherer verzeichnet gute Umsatzzahlen - Börse straft Aktie trotzdem ab.

Der französische Versicherungskonzern Axa hat im vergangenen Jahr vor allem dank der Übernahme der DBVWinterthur den Umsatz um rund ein Fünftel gesteigert. Der Gesamtumsatz sei um20,1 Prozent auf 93,6 Mrd. Euro geklettert, teilte der zweitgrößte europäische Versicherer Ende Januar in Paris mit. Auf vergleichbarer Basis habe das Umsatzplus 5,4 Prozent betragen. Die Zahlen „liegen im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen“, kommentierten die Analysten von Merrill Lynch. Die Experten meinten, dass das Zahlenwerk keinen nennenswerten Einfluss auf den Axa-Kurs haben sollte.

An der Börse gab die Axa-Aktie aberumfast sechs Prozent nach. Analysten erklärten dies mit dem allgemeinen Abwärtstrend von Finanztiteln im Zuge der Krise der Anleihe-Versicherer. Ein Axa-Sprecher erklärte, dass der französische Konzern durch die Krise der Anleihe-Versicherer „nicht signifikant“ betroffen sei. Axa legt seine Gewinnzahlen am 28. Februar vor.

Besonders stark konnte der französische Konzern die Prämieneinnahmen im Sachversicherungsgeschäft ausbauen. Hier legten die Einnahmen um rund 28 Prozent auf 25 Mrd. Euro zu (vier Prozent auf vergleichbarer Basis). In der größten Sparte des Konzerns, dem Lebensversicherungsbereich, stieg der Umsatz um 19,8 Prozent auf 59,85 Mrd. Euro (5,2 Prozent).

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