Wichtige Aktienmärkte lassen sich mit Index-Papieren abdecken – Investoren sollten auf Dividenden achten
Zertifikate erleichtern die Risikostreuung

Die Berater in Banken und Sparkassen raten ihren Kunden häufig zu einer Diversifikation ihres Portfolios. Dahinter steht die Absicht, das Risiko der Gesamt-Investition über verschiedene Anlageklassen (z. B. Aktien, Anleihen und Rohstoffe), Regionen (z. B. Euroland und USA) und Währungen (z. B. US-Dollar und Euro) zu streuen. Doch in der Umsetzung ist dies häufig nicht ganz einfach.

DÜSSELDORF. Bislang wurde eine solche „Asset Allocation“ über die Direktanlage beziehungsweise über Fonds umgesetzt. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dies auch weiterhin zu tun. Der Derivatemarkt bietet jedoch nach Jahren des Wachstums Möglichkeiten, eine indexorientierte Asset Allocation unter anderem auch über Zertifikate vorzunehmen.

Insbesondere Fonds, die in Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen unterschiedlicher Qualitätsstufen investieren sowie eine Anlage am Geldmarkt lassen sich unerreicht einfach über Fonds abbilden. Bei Rentenfonds oder Geldmarktfonds sind die Gebührenstrukturen übersichtlich und transparent. Doch gerade bei Aktienindizes bereiten Zertifikate den Weg für eine Anlage, die durch ihre besondere Konstruktion nicht schlechter abschneiden kann als der Index. Anleger berauben sich damit zwar der Chance, eine absolute Outperformance gegenüber dem Aktienindex zu erreichen. Andererseits entheben sie sich aber auch des Risikos, schlechter zu sein als der jeweilige Index, wie es nicht selten bei durchschnittlichen Aktienfonds vorkommt.

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