Zertifikate
Banken reagieren auf Klimawandel

Dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, ist allen klar. Aber bei der Frage, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig und sinnvoll sind, gehen die Meinungen auseinander. Investoren bietet sich mittlerweile eine breite Palette an Zertifikaten rund um den Klimawandel.

KÖLN. Der Klimawandel sorgt derzeit für Schlagzeilen. Seitdem diverse wissenschaftliche Studien erschienen sind, in denen für die Zukunft unserer Erde ein wahres Horrorszenario beschrieben wird, steht das Thema auch in den Medien und in der Politik ganz oben auf der Agenda. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete den Klimaschutz auf der jüngsten Sitzung der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) in New York als die „wichtigste Aufgabe unserer Generation“. Tiefgreifende und wirksame Maßnahmen zu Bekämpfung des Klimawandels seien notwendig, um die drohenden Gefahren für Umwelt und Bevölkerung zu minimieren. Nicolas Stern, ehemaliger Chefvolkswirt der Weltbank, hatte in seinem Klima-Report prognostiziert, dass durch Flutkatastrophen bis zu 200 Millionen Menschen ihre Häuser verlieren werden, wenn sich die globale Erwärmung der Erde fortsetze.

Trotz der bedrohlichen Lage gelang es den Politikern in New York nicht, sich auf konkrete neue Ziele zum Klimaschutz zu einigen. Dieses Beispiel verdeutlicht ein Dilemma, mit dem sich auch die Anleger an der Börse konfrontiert sehen. Dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, ist allen klar. Doch bei der Frage, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig und auch wirtschaftlich sinnvoll sind, gehen die Meinungen noch weit auseinander. Anleger und Analysten suchen schon länger nach potenziellen Profiteuren. Doch das Feld ist weit gesteckt. Der jüngste UN-Klimabericht zum Beispiel nennt Energieversorgung, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Forst- und Abfallmanagement als zentrale Sektoren. Doch schon bei der Energieversorgung herrscht großer Streit, ob man zukünftig nun breitflächig auf den Einsatz alternative Energien oder doch lieber auf den Bau neuer moderner Atomkraftwerke setzen soll.

Investoren bietet sich mittlerweile eine breite Palette an Zertifikaten rund um den Klimawandel. So können sie zum Beispiel mit Endlos-Zertifikaten ganz gezielt auf eine Fortsetzung des Aufschwungs in der Solarbranche setzen (WKN: ABN43J von ABN Amro oder SG0SUN von der Société Générale). Die Atomkraft wird von zahlreichen Uran-Zertifikaten abgedeckt. Papiere wie das Uranium-Basket-Zertifikat der UBS (WKN: UB1URA) oder das neu aufgelegte Zertifikat auf den aktiv gemanagten Uranium Explo-ration TR Index der DWS Go (WKN: DWS0G8) setzen gezielt auf Unternehmen, die von der Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bei Uran profitieren sollen.

Daneben gibt es aber auch viele Produkte, Aktien möglicher Profiteure beinhalten. Anleger sollten dabei darauf achten, dass der jeweilige Aktienkorb regelmäßig überprüft und angepasst wird. Nur so kann eine Klumpenbildung verhindert und eine immer an die aktuelle Entwicklung angepasste Zusammensetzung ermöglicht werden. Gewährleistet ist das zum Beispiel bei dem wiederum aktiv gemanagten Renewable Energies Active TR Index der DWS Go (WKN: DWS0GK) oder dem alle sechs Monate überprüften Climate Change & Environment Index von ABN Amro (WKN: AA0F6G).

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