Zertifikate
Experten setzen auf US-Börse

Die Turbulenzen an den Aktienmärkten ging am Zertifikate-Musterdepot fast spurlos vorüber. Nun erwarten die Vermögensverwalter eine kurzfristige Bärenmarktrally.

In den USA will man mit einem Rettungspaket in Höhe von 700 Mrd. Dollar eine finanzielle Kernschmelze verhindern. Angesichts dieser Krisensituation sind die US-Aktienmärkte rasant gefallen. Doch die Vermögensverwalter von Rhein Asset Management sehen diese turbulenten Börsenzeiten eher als Chance. Zumindest kurzfristig erwarten die Finanzexperten von Rhein Asset Management nun eine kleine Rally am Bärenmarkt in den USA. Die US-Indizes notieren ihrer Ansicht nach auf markanten Unterstützungspunkten. Daher haben sie weiter in ein S&P 500-Zertifikat investiert und den Anteil dieses Papiers im Musterdepot von ZertifikateNews verdoppelt.

Das währungsgesicherte Capped Bonuszertifikat auf den US-Index, der die Aktien von 500 der größten, börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst, ist durch diesen Nachkauf der größte Posten in dem Zertifikate-Portfolios des Musterdepots. Anfang 2007 hat ZertifikateNews ein fiktives Musterdepot mit einer Anfangssumme von 100 000 Euro von Rhein Asset Management bestücken lassen. Dieses Depot soll zeigen, wie Anleger ihr Finanzrisiko mit Zertifikaten begrenzen können, ohne bei steigenden Börsen größere Abstrichemachen zu müssen. Die Wertentwicklung des Musterdepots seit Januar 2007 kann sich mit einem Plus von 1,83 Prozent in diesen turbulenten Börsenzeiten sehen lassen. Im Vergleich dazu: Der Euro Stoxx 50 sank im selben Zeitraum um über 21 Prozent.

Die Profis haben bei der Auswahl der Papiere gezeigt, dass mit hohen Sicherheitspuffern und auch mit Rohstoffoder Währungsanlagen Gewinne erzielt werden können. Die Vermögensverwalter von Rhein Asset Management wurden auch von der Zeitschirft "Capital" zu den besten Geldmanagern gewählt. Sie belegten im Zeitraum Mitte 2007 bis 2008 den ersten Platz von 50 Wettbewerbern.

Getrennt haben sich die Vermögensberater von zwei Produkten im Musterdepot. Zum einen vom Rex-Indexzertifikat (WKN 611055). Die Rallye an den Rentenmärkten steht nach Auffassung der Experten kurz vor dem Ende. Auf der Verkaufsliste stand auch das kapitalgarantierte Währungsprodukt, das auf einen steigenden Yen setzt (WKN TB01MU). Offensichtlich haben nach Meinung der Geldmanager viele Akteure am Markt die drastischen Kursverluste am Aktienmarkt genutzt, um sogenannte "Carry-Trades" zu reduzieren und Yen zurück zu kaufen. Viele Spekulanten hatten sich über Jahre in der japanischen Währung zu Zinsen unter einem Prozent verschuldet und das geliehene Geld hochrentabel, beispielsweise in deutsche Aktien, angelegt.

Zusätzlich setzen die Musterdepot-Manager mit einem Bonuszertifikat auf den Dax. Das Papier auf den deutschen Leitindex bietet eine maximale jährliche Rendite von fast 30 Prozent, wenn der Dax die Barriere von 5 000 Punkten bis September 2009 nicht berührt oder unterschreitet. Das Produkt hat keinen Höchstbetrag, obwohl der Dax ein Perfomance-Index ist und dem Emittent keine Dividenden zur Verfügung stehen. Deshalb hat das Produkt zwangsläufig ein hohes Aufgeld gegenüber dem aktuellen Dax-Stand.

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