25 Prozent Rückgang
Großbanken brechen Rohstoffgeschäfte weg

Investmentbanken erzielen nicht mehr so viel Einnahmen im Rohstoff- und Energiehandel. Verantwortlich ist wohl eine schwächere Nachfrage bei Investoren. Die betroffenen Banken äußern sich nicht zum Umfang der Geschäfte.

LondonDen großen Investmentbanken brechen einer Studie zufolge die Einnahmen im Rohstoffgeschäft weg. In der ersten Jahreshälfte erwirtschafteten die zehn führenden Institute der Branche ein Viertel weniger in diesem Bereich als vor Jahresfrist, wie am Montag veröffentlichte Untersuchungen der Beratungsfirma Coalition ergaben. Als Gründe nannten die Experten eine schwächere Nachfrage bei Investoren sowie weniger starke Kursschwankungen. Unter anderem im Strom- und Gashandel habe es starke Rückgänge gegeben.

Die großen Investmentbanken äußern sich üblicherweise nicht direkt zu ihren Rohstoffumsätzen, sondern nennen häufig nur die Ergebnisse für den größeren Bereich Anleihen, Währungen und Rohstoffe. 2012 war laut einer früheren Erhebung von Coalition...

 
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