700 Arbeitsplätze
HVB will Stellen ohne Kündigungen abbauen

Bis 2015 soll bei der HypoVereinsbank jeden dritte Stelle wegfallen. Die UniCredit-Tochter will dabei ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen.
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FrankfurtDie HypoVereinsbank (HVB) will beim geplanten Abbau von 700 Arbeitsplätzen in der Verwaltung ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen. „Bei einer natürlichen Fluktuationsrate von etwa sieben Prozent im Jahr sind wir hier sehr zuversichtlich“, schrieb Personalchef Heinz Laber in einer internen Mitteilung.

Die HVB bestätigte die Pläne. In zentralen Bereichen soll damit bis 2015 - wenn möglich, schon bis 2013 - jede sechste der rund 3700 Stellen gestrichen werden. Insgesamt beschäftigt die Münchener Tochter der italienischen Großbank UniCredit in Deutschland 18.000 Mitarbeiter, nachdem zwischen 2008 und 2010 bereits 2500 Stellen weggefallen waren. Die Stellen in der Verwaltung hätten in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich zugenommen, hieß es in der Mitteilung.

Die Bereiche des Risiko- und des Finanzvorstands seien wegen des Aufwands für die verschärfte Regulierung der Banken von den Stellenstreichungen ausgenommen. Auch im Vertrieb sowie in der Beratung in den Filialen sollen keine Arbeitsplätze wegfallen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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