Aktionärsschützer Klaus Nieding
„Sitz der neuen Superbörse muss in der EU liegen“

PremiumDer Aktionärsschützer Klaus Nieding spricht über Mängel der Fusionspläne zwischen Deutscher Börse und LSE sowie fehlendes Fingerspitzengefühl von Carsten Kengeter. Kein Vorstandschef dürfe unter Insiderverdacht geraten.

FrankfurtDass ausgerechnet der Vorstandschef der Deutschen Börse ins Visier der Justiz geriet, ist für Klaus Nieding ein Unding. Der Vizepräsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sieht Börsenchef Kengeter in besonderer Verantwortung – und glaubt, dass bei den Fusionsplänen dringend nachgebessert werden muss.

Herr Nieding, gegen Carsten Kengeter wird wegen des Verdachts des Insiderhandels ermittelt. Was heißt das für die Deutsche Börse?
Die Ermittlungen sind ein PR-Super-GAU. Herr Kengeter erwarb seine Aktien am 14. Dezember 2015, wenige Wochen später legte er einen detaillierten Plan für die Fusion mit der London Stock Exchange vor. Die zeitliche Nähe macht mich schon...

 
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