Banken im Umbruch
Zinswende – jetzt!

PremiumTrotz Respekts vor der Unabhängigkeit der EZB fordern Spitzenbanker und Politiker ein Ende der extremen Geldpolitik. Hinter dem Protest steckt die Angst vor den gefährlichen Nebenwirkungen des billigen Geldes.

FrankfurtAn Druck hat sich Mario Draghi gewöhnt. Aber so viel Gegenwind schlug dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) wohl selten entgegen. Am Vortag der mit Spannung erwarteten Zinssitzung der EZB forderte auf der Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“ eine breite Phalanx von Spitzenbankern und Politikern den Ausstieg aus Draghis ultralockerer Geldpolitik.

John Cryan, Vorstandschef der Deutschen Bank, ließ keinen Zweifel an seinem Standpunkt: „Die Zeit des billigen Geldes in Europa sollte enden.“ Cryan macht die aktuelle Geldpolitik für Verwerfungen an den Märkten verantwortlich: „Wir sehen inzwischen Anzeichen von Blasen an immer mehr Stellen des Kapitalmarkts, an denen wir sie...

 
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