Banken
JP Morgan und Goldman überstehen US-Stresstest

Die beiden Großbanken konnten im ersten Anlauf die US-Notenbank nicht zufriedenstellen. Am Montag präsentierten sie offenbar überzeugende Pläne, wie die Institute eine Finanzkrise überstehen können.
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New YorkDie US-Notenbank hat Aktienrückkäufe und Dividenden bei Goldman Sachs und JP Morgan Chase nach Änderungen endgültig gebilligt. Gegen die neuen Kapitalpläne habe man keine Einwände mehr, teilte die Fed am Montag mit.

Die Nachbesserung wurde den Finanzkonzernen nach der Veröffentlichung von Belastungstests im März aufgegeben, mit dem die Gesundheit wichtiger US-Banken überprüft wurde. Die Aufseher bemängelten damals, wie Goldman und JP Morgan Kapitalrückflüsse an ihre Aktionäre berechnen wollten. Sie erklärten sich mit den Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen aber schon im März im Grundsatz einverstanden.

In dem Stresstest ging es um die Frage, ob die Institute einen wirtschaftlichen Einbruch über längere Zeit überstehen würden, ohne dass ihr Kapital unter die Schwelle von fünf Prozent der Bilanzrisiken fällt.

Die Überprüfungen sind eine Konsequenz aus der Finanzkrise und finden seit 2010 jährlich statt. Sie haben zum Ziel den Finanzsektor stabiler zu machen, nachdem viele Finanzhäuser nach der letzten großen Finanzkrise nur mit Staatsgeldern überleben konnten.

Die Regulatoren haben Goldman und JP Morgan mit Maßnahmen gedroht, falls ihre Pläne nicht genügten. Darunter auch das Verbot von Dividendenauszahlungen und Aktienrückkäufen.

Michaël Jarjour
Michaël Jarjour
Handelsblatt / Freier Journalist
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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