Banken reformieren Einlagensicherung
Das Ende der Solidarität

PremiumPrivate Banken lassen es sich einiges kosten, die Spareinlagen ihrer Kunden zu schützen. Allmählich wird es den Instituten zu teuer. Nun prüft der Bankenverband einen Dreipunkteplan zur Reform der Einlagensicherung.

FrankfurtAuf kaum einem anderen Feld sind die Interessengegensätze der privaten Banken so offenkundig wie bei der Einlagensicherung: Großen Banken wie Commerzbank, Deutsche Bank und Hypo-Vereinsbank wird der solidarische Schutzmechanismus für Spareinlagen allmählich zu teuer. Für kleine Institute ist das System im Wettbewerb mit Sparkassen und Volksbanken sehr wichtig.

Eine heftig umstrittene Reform des Einlagenschutzsystems der privaten Banken diese Gegensätze wieder miteinander versöhnen. „Der Vorstand des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) hat drei Prüfaufträge beschlossen“, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Diese Prüfaufträge zeigen, in welche Richtung sich die Einlagensicherung entwickeln könnte.

Die Reformdebatte ist eine Reaktion auf die Pleite der...

 
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