Banken
Sarasin punktet mit Neugeld

Die Schweizer Bank Sarasin konnte ihren Reingewinn um 13 Prozent steigern. Auch im Wachstum hat das Kredithaus die Konkurrenz hinter sich gelassen.
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ZürichDie Bank Sarasin ist im ersten Halbjahr schneller gewachsen als die Schweizer Konkurrenz. Die Basler Privatbank holte von den Kunden nach Angaben vom Donnerstag zufolge netto 3,9 Milliarden Franken an neuem Geld
herein. Dies entspricht aufs Jahr hochgerechnet einer Wachstumsrate von acht Prozent. Die Konkurrenten EFG International und Julius Bär waren auf jeweils rund sechs Prozent gekommen.

Trotzdem sanken die verwalteten Vermögen im Vergleich zu Ende 2010 auf 101,6 Milliarden Franken. Sarasin machte dafür vor allem den starken Franken verantwortlich, der den Wert der in anderen Währungen gehaltenen Kundenvermögen schrumpfen ließ.

Zudem entwickelte sich die Finanzmärkte negativ, der Wert der Anlagen in den Kundenportfolios schrumpfte. Der Reingewinn stieg um 13 Prozent auf 67,8 Millionen Franken. Ausschlag gebend war die Verdoppelung des Handelsergebnisses, das im Vorjahr durch Absicherungsgeschäfte belastet wurde.

Das seit 2002 von der niederländischen Rabobank kontrollierte Institut sei für die zweite Jahreshälfte 2011 trotz der anhaltenden Verunsicherung an den Märkten vorsichtig positiv gestimmt. Die Bank wolle ihre Ertragslage weiter verbessern und die Kosteneffizienz steigern. Zudem wolle die Bank bis Ende 2012 keine unversteuerten Vermögenswerte mehr verwalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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