Bankenlobbyist Georg Baur über Euro-Clearing
„Patriotismus greift an dieser Stelle zu kurz“

PremiumBankenlobbyist Georg Baur plant verschiedene Szenarien für die Zeit nach dem Brexit. Im Interview spricht er über den besten Standort für die Abwicklung von Derivategeschäften und die schlechteste Option fürs Clearing.

FrankfurtBeim Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB), der unter anderem die Landesbanken und die staatlichen Förderbanken vertritt, leitet Georg Baur die Geschäftsbereiche Kapitalmarkt, Recht und Banktechnologie.

Herr Baur, die EU-Kommission sieht für die Abwicklung von Euro-Derivategeschäften nach dem Brexit zwei Optionen. Entweder können EU-Behörden sie in London überwachen, oder das Euro-Clearing muss ab März 2019 in die EU verlagert werden. Was halten Sie von dieser Regelung?
Sie hilft den Marktteilnehmern leider nicht wirklich weiter. Denn die EU-Kommission lässt damit offen, was am Ende passiert. Die Banken werden im Stich gelassen. Ihnen fehlt die notwendige Klarheit, wie die künftigen Rahmenbedingungen aussehen. An...

 
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