Bankia
Richter verlangt millionenschwere Sicherheit

PremiumDie spanische Großbank wird verpflichtet, Sicherheiten für mögliche Schadensersatzansprüche von Anlegern bereitzustellen.

MadridDie spanische Großbank Bankia und ihre früheren Chefs müssen wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten beim Börsengang des Geldinstituts vor Gericht eine Sicherheit von insgesamt 800 Millionen Euro hinterlegen. Dies entschied der Ermittlungsrichter Fernando Andreu am Freitag in Madrid. Ein Gutachten von Experten der Zentralbank habe eindeutige Hinweise darauf ergeben, dass zum Börsengang im Jahr 2011 die damaligen Verantwortlichen der Bank geschönte Bilanzen vorgelegt hätten, begründete der Jurist seine Entscheidung.

Die Sicherheit soll dazu dienen, Schadensersatzansprüche von Anlegern zu begleichen, die mit dem Erwerb von Bankia-Aktien ihre Ersparnisse verloren hatten. Die Summe müssen nach der Entscheidung des Richters neben der Bank und...

 
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