BayernLB-Prozess
Angeklagter Gribkowsky soll Fußfessel bekommen

Bekommt der wegen Bestechlichkeit angeklagte Ex-Bankvorstand Gerhard Gribkowsky eine elektronische Fußfessel? Seine Anwälte halten einen Hausarrest mit Fessel für ausreichend. Das Urteil soll im Februar fallen.

MünchenDer wegen Bestechlichkeit angeklagte Ex-Bankvorstand Gerhard Gribkowsky ist aus Sicht seiner Anwälte ein Kandidat für eine Überwachung durch die elektronische Fußfessel. „Die Technik ist verfügbar“, sagte Rechtsanwalt Daniel Amelung am Montag am Rande des Prozesses gegen den Banker vor dem Landgericht München der Nachrichtenagentur dpa. Statt der Untersuchungshaft wäre ein Hausarrest mit elektronischer Fußfessel völlig ausreichend.

Der Anwalt verwies auf das Vorbild der USA, wo etwa der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft durch eine elektronische Fußfessel in seiner Wohnung in New York überwacht wurde.

Gribkowsky, früherer BayernLB-Vorstand, sitzt seit Jahresanfang in...

 
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