Bei Brasilien-Tochter
Santander will noch mehr Macht

4,7 Milliarden Euro für mehr Macht: Um noch mehr Einfluss zu bekommen, will Santander weitere Firmenanteile einer Tochter in Brasilien kaufen. Leisten kann sich das die Großbank – nicht nur wegen des gestiegenen Gewinns.
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MadridDie spanische Großbank Santander will bei ihrer Tochter in Brasilien noch mehr Einfluss bekommen und könnte dafür bis zu 4,7 Milliarden Euro auf den Tisch legen. Santander habe ein Angebot für weitere 25 Prozent der Anteile vorgelegt, teilte das Institut am Dienstag mit. Die Übernahme werde mit den erst kürzlich ausgegeben Santander-Aktien finanziert. Die jetzigen Miteigner der brasilianischen Tochter bekämen einen Aufschlag von 20 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs.

Spanische Banken sind traditionell stark in Mittel- und Südamerika vertreten. Das hat die Probleme auf dem Heimatmarkt lange abgefedert.

Im ersten Quartal steigerte Santander den Nettogewinn um acht Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Damit wurden die Markterwartungen allerdings leicht verfehlt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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