Bremer Landesbank
NordLB hilft Tochter mit 400 Millionen Euro aus

Die Bremer Landesbank bekommt von ihrer Eigentümerin eine dringend benötigte Kapitalspritze. Durch die 400 Millionen Euro und eine Verbreifung von Risiken soll die Kernkapitalquote wieder auf über acht Prozent steigen.
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FrankfurtDie Bremer Landesbank hat von ihrer Eigentümerin NordLB eine dringend benötigte 400 Millionen Euro schwere Kapitalspritze bekommen. Dadurch und mit Hilfe einer Verbriefung von Risiken werde die harte Kernkapitalquote per Ende März wieder auf mehr als acht Prozent steigen, erklärte die Landesbank am Donnerstag in Bremen. Ihre Kapitaldecke liegt auch danach immer noch stark unter dem Durchschnitt. Das Institut leidet massiv unter der Schiffskrise und hatte deswegen für das vergangene Jahr einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro angekündigt. Rund 1,6 Milliarden muss sie allein auf ihre Schiffskredite abschreiben.

Die Bremer Landesbank gehört seit 1. Januar ganz zur NordLB. Diese hatte bis dahin 55 Prozent der Anteile gehalten, dem Land Bremen aber in einer Rettungsaktion die restlichen Anteile abgekauft. Sie hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass sie eine Kapitalspritze für Bremen aus eigener Kraft stemmen könne, ohne ihre Träger – allen voran das Land und den Sparkassenverband Niedersachsen – anzuzapfen.

Die NordLB hat selbst mit der Schiffskrise zu kämpfen. Sie rechnet auch im Konzern mit einem Milliardenverlust. Genaue Zahlen will sie am 6. April vorlegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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