Britische Banken
Blick nach vorn im Zorn

PremiumNachdem Premierministerin May einen harten Brexit angedeutet hat, drohen die britischen Geldhäuser mit ersten Umzügen, wenn die Regierung nicht einlenkt. Sie fürchten um ihren Zugang zum Binnenmarkt – und noch mehr.

London, WashingtonDie Rede begann vielversprechend: Es habe „höchste Priorität“ für die Regierung, sicherzustellen, dass London auch nach dem EU-Austritt einer der führenden Finanzplätze bleibe, versprach Simon Kirby, Staatssekretär im britischen Finanzministerium, diese Woche bei einer Konferenz. „Wir werden auf euch hören“, rief er seinem Londoner Publikum zu, „und ich bin zuversichtlich, dass wir jeden Sturm überstehen, der auf uns zukommen wird.“

Kirby gab viele beruhigende Worte von sich. Doch am Ende war es nicht das, was die Banker hören wollten. Der Staatssekretär blieb zu vage und konnte die zunehmenden Sorgen der Branche über teure und massive Brexit-Folgen für ihr...

 
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