Bundesbank über Grexit
Keine Ansteckungsgefahr für deutsche Institute

Deutsche Banken seien inzwischen für einen Grexit gerüstet, sagt Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. Gefahren sieht der Notenbanker jedoch in Spanien, Portugal und Italien – allerdings nicht nur wegen der Griechen.

FrankfurtDeutsche Banken sind nach Einschätzung von Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret besser für den Fall eines Euro-Ausritts Griechenlands gerüstet als vor fünf Jahren. Die Gefahr einer direkten Ansteckung über die Finanzmärkte sei mittlerweile viel geringer, sagte Dombret der „WirtschaftsWoche“. „So haben die deutschen Banken nur noch Forderungen von insgesamt 2,4 Milliarden Euro gegenüber Griechenland in ihren Büchern“, ergänzte er laut Onlineausgabe des Magazins am Donnerstag.

Mit Sorge sieht der Notenbanker, dass Großbanken in den südeuropäischen Krisenländern latente Steuerforderungen als hartes Eigenkapital ausweisen. „Latente Steueransprüche als Bestandteil des Eigenkapitals sehe ich grundsätzlich kritisch.“ Diese Bilanzierungsmöglichkeit werde im Rahmen der Basel-III-Reformen begrenzt. Es...

 
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