Carlyle-Chef David M. Rubenstein
„Ich arbeite härter als je zuvor“

PremiumDer Mitgründer der Private-Equity-Firma Carlyle investiert gerne in Deutschland und hält Europa für unterbewertet. Im Interview spricht David M. Rubenstein über sinkende Renditen in der Branche, positive Impulse von Trump und warum der Ruhestand warten kann.

David Rubenstein liebt die Jagd nach Deals. Und weil das Jagdfieber in der Beteiligungsbranche zurückgekehrt ist, hat der Milliardär und Carlyle-Chef nur eine gute halbe Stunde Zeit für das in Berlin geführte Interview. Auch wirkt er zunächst etwas abgelenkt, schaut immer wieder auf sein Smartphone. Doch der erste Eindruck täuscht: Rubenstein ist nicht nur ein Schnellsprecher – sondern auch multitaskingfähig.

Herr Rubenstein, Sie sind der Sohn eines Postbeamten. Lloyd Blankfein, der Vorstandschef der US-Investmentbank Goldman Sachs, ebenfalls. Warum machen Söhne von Postbeamten solche steilen Karrieren?
Weil wir beide aus einfachen Verhältnissen stammen, haben wir früh erkannt, dass wir auf...

 
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