Cerberus steigt bei der Commerzbank ein
Hilfe vom Höllenhund

PremiumDer US-Finanzinvestor Cerberus wird zum Großaktionär der Commerzbank. Der Aktienkauf gilt als Vertrauensbeweis für die Umbaupläne des Topmanagements. Ob der Umbau gelingt, ist aber unsicher.

FrankfurtSeit Jahren hat es die Commerzbank nicht geschafft, einen neuen Großaktionär zu gewinnen. Jetzt wettet erstmals wieder ein mächtiger Anleger darauf, dass es mit der zweitgrößten deutschen Privatbank aufwärtsgehen könnte: Der US-Finanzinvestor Cerberus ist mit fünf Prozent bei der Bank eingestiegen. Das Paket ist derzeit 690 Millionen Euro wert.

Für die Commerzbank ist der Einstieg der Amerikaner ein Vertrauensbeweis in schwierigen Zeiten: Vorstandschef Martin Zielke hat dem Institut einen Komplettumbau verordnet, bis 2020 sollen 9 600 Vollzeitstellen wegfallen. Allein 810 Millionen Euro muss die Bank im zweiten Quartal für Abfindungen und weitere Kosten zurückstellen. Doch das ficht den Investor, der...

 
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