Clearing-Geschäft
EU will Euro-Derivatehandel aus London abziehen

PremiumDie EU will die Abwicklung des Euro-Derivatehandels aus der britischen Hauptstadt abziehen. Für Großbritannien wäre es der nächste Schlag. Es ist ein Milliardengeschäft – und Hunderttausende Arbeitsplätze hängen daran.

Brüssel, LondonDas Handelsvolumen ist gewaltig: Derivate im Nennwert von 930 Milliarden Euro wechseln täglich den Besitzer. An dem Geschäft hängen bis zu 230.000 Menschen in Börsen, bei Banken und Finanzdienstleistern. Sie alle kümmern sich um Transaktionen, die in Euro getätigt werden. Für die City of London ist dieser Geschäftszweig ebenso bedeutend wie einträglich.

Doch nun ist er akut bedroht. Grund ist der Brexit: Am 29. März 2019 verlässt das Vereinigte Königreich die Europäische Union – und damit auch den Hoheitsbereich der EU-Finanzaufsicht. Dass der auf Euro lautende Derivatehandel trotzdem weiterhin zu drei Vierteln in Großbritannien abgewickelt wird, will die...

 
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