Co-operative Bank
Britische Krisenbank stellt sich zum Verkauf

Die britische Co-operative Bank bietet sich zum Verkauf an. Damit soll auch die Kapitalausstattung gestärkt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Bank einen „signifikanten Verlust“ gemacht.
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LondonDie krisengeplagte britische Co-operative Bank stellt sich mit ihren vier Millionen Kunden zum Verkauf. Damit soll auch die Kapitalausstattung gestärkt werden, die nicht die Vorgaben der Aufsichtsbehörden erfüllt. Die Bank teilte am Montag mit, es habe in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte gegeben. So seien die Kosten im Vergleich zu 2014 um ein Fünftel gesenkt worden. Es habe 2016 aber noch einen "signifikanten Verlust" gegeben und angesichts der niedrigen Zinsen sei es schwierig, zusätzliche Kapitalpuffer aufzubauen. Die zuständige Aufsichtsbehörde der Bank von England begrüßte den Schritt der Co-operative Bank.

Das Institut war 2013 fast zusammengebrochen. Damals klaffte ein Loch von 1,5 Milliarden Pfund (1,76 Milliarden Euro) in der Bilanz, das vor allem auf Verluste mit Immobilienkrediten zurückging. Mehrere Hedgefonds sorgten aber für die Rettung der Co-operative Bank.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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