Premium Commerzbank-Sparte EMC Goldman Sachs streckt die Fühler aus

Die US-Investmentbank Goldman Sachs, der französische Konkurrent Société Générale und das britische Geldhaus Barclays wetteifern nach Informationen des Handelsblatts um den Kauf der Commerzbank-Sparte EMC. Dort mussten 2017 zwei Manager wegen umstrittener Aktiengeschäfte gehen.
Das Bankhaus sucht einen Käufer für die Sparte, in der das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs), Aktienderivaten und Zertifikaten gebündelt ist. Quelle: imago/Future Image
Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Das Bankhaus sucht einen Käufer für die Sparte, in der das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs), Aktienderivaten und Zertifikaten gebündelt ist.

(Foto: imago/Future Image)

FrankfurtAls Martin Zielke im Herbst 2016 die neue Strategie der Commerzbank vorstellt, hat er für die Mitarbeiter der Sparte Equity Markets & Commodities (EMC) eine schlechte Nachricht. „Wir glauben, dass es vermutlich bessere Eigentümer für diese Einheit gibt“, sagt der Vorstandschef. Die Sparte, in der das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs), Aktienderivaten und Zertifikaten gebündelt ist, solle deshalb in eine separate rechtliche Gesellschaft verfrachtet und dann irgendwann abgestoßen werden. Durch den Verkauf will Zielke die Bilanz der zweitgrößten deutschen Privatbank entlasten. Das Eigenkapital, das EMC bisher bindet, will er lieber im Kerngeschäft mit Firmen- und Privatkunden einsetzen.

 
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