Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Commerzbank und das Dividendenstripping
Dubiose Deals mit Dividenden

PremiumDie Probleme mit Aktiendeals rund um den Dividendenstichtag sind bei der Bank größer als bislang bekannt. Einen internen Prüfbericht hat das Institut der Staatsanwaltschaft übergeben.

Frankfurt, DüsseldorfDie Commerzbank ist vermutlich in mehr dubiose Aktiengeschäfte verwickelt, als bislang bekannt: Interne Untersuchungen zeigen, dass die Bank zumindest bis ins Jahr 2008 Geschäfte rund um den Dividendenstichtag abwickelte, bei denen sich die Beteiligten eine nur einmal gezahlte Steuer mehrfach vom Fiskus zurückerstatten ließen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen.

Bislang war nur bekannt, dass solche Geschäftspraktiken, die im Fachjargon Cum-Ex-Geschäfte heißen, bei der Dresdner Bank vorgekommen waren, die die Commerzbank Ende 2008 übernommen hatte. Bei der internen Untersuchung geht es dagegen um Cum-Ex-Geschäfte, die bei der Commerzbank selbst stattgefunden haben.

„Die Commerzbank hat Ende letzten Jahres eine...

 
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%