Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Geschäft der Hypo-Vereinsbank
Münchener Ablasshandel

PremiumFür ihre Steuersünden aus der Vergangenheit zahlt die Hypo-Vereinsbank ein Millionen-Bußgeld. Trotzdem ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter – wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte. Es droht Streit mit Ex-Vorständen.

Düsseldorf, München Es war eine Gewinnmaschine und niemand bei der Hypo-Vereinsbank (HVB) wollte sie stoppen. Zahlreiche Warnungen blieben folgenlos. Es geschah ja zur Freude des Vorstands, dass die Händler in London und die Vermögensverwalter in München Jahr für Jahr hohe Profite ablieferten.

Ihr Erfolgsrezept waren Cum-Ex-Transaktionen. Das Prinzip: Durch den schnellen Handel von Wertpapieren mit (cum) und ohne (ex) Dividende gelang es ihnen, sich für eine nur einmal gezahlte Ausschüttung doppelt oder sogar mehrfach Kapitalertragsteuer erstatten zu lassen. Eine vom Aufsichtsrat der Bank in Auftrag gegebene Untersuchung offenbarte, wie viel Kapitalertragsteuer die HVB so abkassieren konnte: 2005 waren es 29...

 
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