Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Geschäfte
Ermittlungen gegen Manager der ehemaligen WestLB

PremiumDie Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen ehemalige Führungskräfte der WestLB, der einstigen nordrhein-westfälischen Landesbank. Grund: Umstrittene Transaktionen rund um den Dividenden-Stichtag von Aktien.

DüsseldorfDie Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt nach Informationen des Handelsblattes gegen den Generalbevollmächtigten der HSH Nordbank, Hans-Jürgen Niehaus. Hintergrund der Ermittlungen sind Aktiengeschäfte auf Kosten des Steuerzahlers, so genannte Cum-Ex-Deals, bei denen sich die Beteiligten eine nur einmal angeführte Kapitalertragssteuer im Verbund mehrfach erstatten ließen. Niehaus soll solche Geschäfte allerdings nicht bei der HSH Nordbank verantwortet haben, sondern bei der WestLB. Dort war Niehaus von 2005 bis 2011 Finanzvorstand.

Niehaus wollte sich auf Nachfrage des Handelsblattes nicht zu den Ermittlungen äußern. Er ist nicht der einzige Beschuldigte. Nach Informationen des Handelsblattes hat die Staatsanwaltschaft ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen fünf ehemalige...

 
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