Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Skandal
Steuersünder überfordern Finanzverwaltung

PremiumIn der Cum-Ex-Affäre sind erst zehn Prozent der Fälle abgearbeitet. Immerhin haben die Behörden dabei 436 Millionen Euro zurückgeholt. Doch die anderen Zahlen sind bedrückend – und machen zugleich Mut.

DüsseldorfLangsam, aber einträglich, so lautet die Zwischenbilanz in der Aufarbeitung des größten Steuerskandals der bundesdeutschen Geschichte. Mehr als eine Dekade lang bedienten sich Banken und reiche Investoren mit Hilfe sogenannter Cum-Ex-Geschäfte aus der deutschen Steuerkasse. Beim Handel großer Aktienpakete rund um den Dividendenstichtag ließen sich die Beteiligten eine nur einmal abgeführte Kapitalertragsteuer doppelt oder mehrfach erstatten. Obwohl der Gesetzgeber seit Anfang des Jahrhunderts davon wusste, beendete er das Treiben durch neue Gesetze erst 2012.

Nun gibt es ein vorläufiges Fazit. Dem Handelsblatt und dem Bayerischen Rundfunk liegt ein unveröffentlichtes Schreiben des parlamentarischen Finanzstaatssekretärs Michael Meister (CDU) vor. Er beantwortet...

 
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