Cum-Ex-Steuerdeals der Hypovereinsbank: Großbank wollte krumme Geschäfte totschweigen

Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Cum-Ex-Steuerdeals der Hypovereinsbank
Großbank wollte krumme Geschäfte totschweigen

PremiumEin Prüfbericht deckt eklatante Fehler der Hypovereinsbank bei Cum-Ex-Steuerdeals auf. Jahrelang trickste die HVB den Fiskus aus. Der Schaden erreicht einen dreistelligen Millionenbetrag – und Vorstände wussten davon.

DüsseldorfWenn Rolf Friedhofen den Raum betrat, verstummte die Runde. Kein Platz für Small-Talk. Punkt für Punkt hakte der Finanzvorstand der Hypovereinsbank (HVB) die Vorträge seiner Untergebenen ab, so berichten es Insider. Früher sei der Rheinländer ungemein umgänglich gewesen. Inzwischen war es Friedhofen wichtig, Distanz zu seinen Mitarbeitern zu halten. Mit seinem Aufstieg bis in den Vorstand der Großbank soll er sich mehr und mehr zu einem Machtmenschen entwickelt haben. Als die Top-Manager der italienischen Unicredit nach der HVB-Übernahme 2005 auch in München über alle Hierarchien hinweg das „Du“ einführen wollten, machte Friedhofen nicht mit. Mit manchen Kollegen wollte sich...

 
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