Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Premium Cum-Ex-Steuerskandal Untersuchungsausschuss vor dem Aus

Union und SPD wollen die Aufklärung in Sachen Cum-Ex beenden. Sie sehen die Schuld bei skrupellosen Banken, nicht bei der Politik. Grüne und Linke wollen weiterforschen, müssen sich aber wohl beugen.
Im Streit um zweifelhafte Aktiendeals Cum-Ex dürfte der Untersuchungsausschuss seine Arbeit beenden. Quelle: dpa
Aktienkurse

Im Streit um zweifelhafte Aktiendeals Cum-Ex dürfte der Untersuchungsausschuss seine Arbeit beenden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, BerlinVor mehr als einem Jahr hat der Untersuchungsausschuss sein Arbeit aufgenommen. Er sollte klären, wie es möglich war, dass Banken und Investoren den Fiskus mit dubiosen Aktiendeals um mutmaßlich zwölf Milliarden Euro brachten. Anders als geplant wollen Grüne und Linke die Arbeit nun fortsetzen – und etwa die Ex-Chefs der Deutschen Bank und der Commerzbank-Chefs Josef Ackermann und Martin Blessing nach Berlin zitieren. Doch die Pläne stoßen auf den Widerstand der Regierungsparteien. Das Ende des Ausschusses dürfte auf der Beratungssitzung am Donnerstag besiegelt werden.

 

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