Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Dubiose Steuerdeals
Streit über WestLB-Deals eskaliert

PremiumDie Cum-Ex-Geschäfte der WestLB dürften noch teuer werden für das Land NRW, dem Portigon als Rechtsnachfolger mittelbar zu 100 Prozent gehört. Regierung und Opposition schieben sich nun gegenseitig den Schwarzen Peter zu.

DüsseldorfHubert Beckmann war sauer. „Mit Verwunderung haben wir Ihre Aussage zur Kenntnis genommen, die WestLB habe am Betrug mit Cum-Ex-Geschäften mitgewirkt“, schrieb der Portigon-Vorstandschef am 12. November an den Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick. Und forderte sogleich: „Wiederholen Sie diese Behauptung nicht mehr öffentlich.“

Es war schlechtes Timing von Beckmann. Als er seinen Protestbrief schrieb, stand die WestLB schon im Visier der Steuerfahndung. Fünf Millionen Euro zahlte diese an einen anonymen Informanten für einen USB-Stick, auf dem Cum-Ex-Geschäfte von vielen Banken dokumentiert sind. Auch dabei: die WestLB. Sie ist inzwischen abgewickelt, die Portigon ist ihr Rechtsnachfolger.

So muss die Portigon auch...

 
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