Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Dubiose Steuertricks der WestLB
„Natürlich haben wir Cum-Ex-Geschäfte gemacht“

PremiumJahrelang behauptete die Führung der WestLB, die ehemalige Landesbank sei nicht in die dubiosen Steuer-Deals verwickelt, die den Fiskus Milliarden kosteten. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie Ex-Mitarbeiter aussagen.

DüsseldorfSoll keiner sagen, er sei nicht gewarnt gewesen. Es war am Donnerstag, dem 12. April 2007, als der Stuttgarter Automobilhersteller DaimlerChrysler eine seltsame Börsenmeldung verbreitete. Die mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche WestLB habe das Unternehmen darüber informiert, dass sie am 4. April 2007 die Schwellen von drei, fünf und zehn Prozent der Stimmrechte an der Daimler-Chrysler AG überschritten habe. Die WestLB sei aktuell im Besitz von 144,2 Millionen Aktien und damit größter Anteilseigner des Fahrzeugbauers. Allerdings wolle die WestLB die Aktien schon bald wieder verkaufen.

Es war kein Pfahl, mit dem die WestLB hier winkte. Selbst wer sich nur...

 
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