Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Krumme Steuergeschäfte
Banken zockten 600 Millionen Euro ab

PremiumDeutschland hat einen neuen Bankenskandal: Jahrelang griffen Geldhäuser mit Aktiendeals direkt in die Steuerkasse. Die Beweise befinden sich auf einem gerade gekauften USB-Stick. Das Drohszenario für die Institute ist riesig.

DüsseldorfEr hat es schon wieder getan. Sieben Steuer-CDs wurden in Nordrhein-Westfalen gekauft, seit Norbert Walter-Borjans im Juli 2010 sein Amt als Finanzminister antrat. Es ist ein einsamer Rekord. Während andere Minister lange darüber debattierten, ob der Staat sich zum Hehler macht, wenn er für Steuersünder-Daten zahlt, machte Walter-Borjans Kasse. Rund zwei Milliarden Euro hat allein sein Bundesland durch solche Daten eingenommen. Nun erhöht der Minister den Einsatz.

Fünf Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen gerade für einen silberschwarzen, sieben Zentimeter langen USB-Stick ausgegeben. Verkäufer ist nach Informationen des Handelsblatts ein ehemaliger hochrangiger Steuerexperte eines Börsenmaklers. Seine Stellung sowie die...

 
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