Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Kunstfirma trickst mit Dividenden
Kunstvoller Griff in die Steuerkasse

PremiumEine gemeinnützige Kunstfirma soll mit Hilfe der Münchener Dero Bank 30 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben – mitten in der Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals. Doch die Art der Trickserei ist neu.

DüsseldorfDer Lebenslauf von Clemens Hahn* zeigte 25 Jahre lang eigentlich immer nur ein Interesse: die Geldbranche. Mit 20 schrieb er sich an der Frankfurt School of Finance ein, mit 26 begann er eine Karriere bei einer Großbank in Süddeutschland. Nach einem guten Jahrzehnt wechselte Hahn zu einer weitaus kleineren Adresse. „Die Firma berät institutionelle Kunden und hochvermögende Individuen bezüglich ihrer finanziellen Bedürfnisse“, hieß es in der Selbstdarstellung der Investment-Boutique in Frankfurt.

Rund lief es nicht. Schon bei Hahns Ankunft machte die Firma Verluste. 2013 wurde er zwar Geschäftsführer, doch 2016 kam ein Liquidator ins Haus. Nur gut also, dass...

 
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