Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Schadenersatz wegen Cum-Ex-Deals
HVB verklagt drei Ex-Vorstände auf 180 Millionen

PremiumDie Hypo-Vereinsbank (HVB) hat drei ihrer Ex-Vorstände auf rund 180 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Die Bank wirft Rolf Friedhofen, Andreas Wölfer und Roland Seilheimer die Verletzung ihrer Vorstandspflichten vor, weil sie von 2005 bis 2008 Aktiengeschäfte auf Kosten der Steuerzahler nicht unterbunden haben.

DüsseldorfEigentlich war Rolf Friedhofen schnell wieder auf die Füße gekommen. Seit er 2010 die Vorstandsetage der Hypo-Vereinsbank (HVB) inmitten einer qualvollen internen Debatte über dubiose Steuerdeals verließ, fand er durchaus anständige Anschlussjobs. Friedhofen wurde noch 2010 Finanzvorstand bei der BHF Bank, 2014 Vorstandsvorsitzender bei der Investitionsbank Berlin. Und keine sechs Monate ist es her, dass ihn die gediegene Münchner Privatbank Merkur in ihren Aufsichtsrat berief. Stolz meldete die Bank: „Mit Rolf Friedhofen haben wir einen absoluten Experten und Kenner der Branche gewonnen, der uns noch weiter voranbringen wird.“

Und jetzt das. Die HVB zieht Rolf Friedhofen vor den Kadi....

 
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