Deal mit TPG
Deutsche Bank will US-Immobilienkredite verkaufen

Insidern zufolge könnte die Deutsche Bank in Kürze US-Immobilienkredite in Milliardenhöhe verkaufen. Abnehmer ist demnach der Finanzinvestor TPG. Die Bank und TPG hüllen sich zu dem möglichen Deal noch in Schweigen.
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FrankfurtDie Deutsche Bank kommt Finanzkreisen zufolge beim geplanten Verkauf von US-Immobilienkrediten im Volumen von zwei Milliarden Dollar voran. Es gebe eine Grundsatzeinigung mit dem Finanzinvestor TPG, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Der Deal könne in Kürze unterzeichnet werden. Die Bank und TPG lehnten eine Stellungnahme ab.

Über TPG als bevorzugten Käufer hatte zuvor auch das „Wall Street Journal“ berichtet.

Reuters hatte bereits Anfang Oktober aus Finanzkreisen erfahren, dass sich Deutschlands größtes Geldhaus die gute Stimmung auf dem US-Immobilienmarkt zunutze machen will. Ziel sei es, die gewerblichen Immobilienkredite mit einem Gewinn zu verkaufen, es gehe nicht um eine Bilanzbereinigung, sagten Insider damals. Das Portfolio stamme aus dem Immobilienbereich der Investmentbank und nicht aus der internen Bad Bank. Auch die Commerzbank hatte zuletzt im großen Stil gewerbliche Immobilienkredite im Ausland abgestoßen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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