„Der Deal ist durch“
Hypo Alpe Adria verkauft Osteuropatöchter

Weg frei für die Abwicklung: Laut einem Insider hat die österreichische Hypo Alpe Adria den Verkauf der Hypo-Balkan-Töchter erfolgreich abgeschlossen. Damit könnte die Krisenbank komplett in einer Bad Bank aufgehen.
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WienDer Verkauf der Osteuropatöchter der Krisenbank Hypo Alpe Adria an den Finanzinvestor Advent und die Osteuropabank EBRD ist Insidern zufolge in trockenen Tüchern. „Der Deal ist durch“, sagte eine mit dem Verkaufsprozess vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Es gibt noch keinen unterschriebenen Vertrag, aber es ist ausverhandelt.“

Ein weiterer Insider sagte, dass sich der Hypo-Eigentümer Österreich mit Advent auf die Parameter der Transaktion verständigt habe. Die erforderliche formelle Zustimmung stehe jedoch noch aus. Details waren zunächst nicht bekannt. Das österreichische Finanzministerium und Advent wollten sich nicht dazu äußern.

Österreich hatte sich zum Ziel gesetzt, den Verkauf der Hypo-Balkan-Töchter in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro noch im Oktober über die Bühne zu bringen. Sie hatten zuletzt einen Buchwert von 500 Millionen Euro.

Der Verkauf ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Rest der Bank mit Hilfe einer staatlichen Bad Bank abgewickelt wird, die möglichst bald an den Start gehen soll. Das Konsortium aus Advent und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung war zuletzt in exklusiven Verhandlungen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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