Deutsche Bank
Jain-Gegner Neske gibt auf

PremiumNeue Unruhe beim deutschen Branchenprimus: Rainer Neske, Vorstand für das Privatkundengeschäft, verlässt aus Frust über die neue Strategie die Bank. Dem Geldhaus droht am Donnerstag eine turbulente Hauptversammlung.

Düsseldorf, FrankfurtRainer Neske ist kein Mann öffentlicher Auftritte. Der Privatkundenchef der Deutschen Bank arbeitet lieber im Hintergrund, ruhig und verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

Doch jetzt hat der Mann, der für 38.000 Mitarbeiter und 2700 Filialen verantwortlich ist, genug. Neske will den Vorstand der Deutschen Bank verlassen, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Der Top-Banker ist intern ein erklärter Gegner der gerade beschlossenen Strategie, die mit dem Verkauf der Postbank-Tochter und der Schließung von bis zu 200 Deutsche-Bank-Filialen kräftige Einschnitte in seinem Bereich vorsieht. Über Neskes Abschied will an diesem Mittwoch der Aufsichtsrat beraten, hieß es weiter. Die Deutsche Bank

 
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